Richtlinien für den sicheren Betrieb von Dieselgeneratoren
1. Vorbereitung vor dem Start
Vor jedem Start muss geprüft werden, ob der Kühlwasser- bzw. Frostschutzmittelstand im Wasserbehälter des Dieselmotors den Anforderungen entspricht. Fehlt Kühlwasser oder Frostschutzmittel, muss es aufgefüllt werden. Der Ölstand ist mit dem Ölmessstab zu prüfen. Ist ein Mangel vorhanden, muss Öl bis zur Markierung „statisches Maximum“ aufgefüllt werden. Anschließend sind die relevanten Bauteile sorgfältig auf mögliche Fehler zu untersuchen. Festgestellte Fehler sind umgehend zu beheben, bevor die Maschine gestartet wird.
2. Es ist strengstens verboten, den Dieselmotor unter Last zu starten.
Vor dem Starten des Dieselmotors ist es wichtig zu beachten, dass der Auslassluftschalter des Generator muss ausgeschaltet sein. Nach dem Starten des Dieselmotors einesreguläres StromaggregatDer Generator muss 3–5 Minuten im Leerlauf laufen (ca. 700 Umdrehungen pro Minute). Im Winter, bei niedrigen Temperaturen, sollte die Leerlaufzeit entsprechend verlängert werden. Nach dem Starten des Dieselmotors ist zunächst der Öldruck zu prüfen und auf Auffälligkeiten wie Öl- oder Wasseraustritt zu achten. (Normalerweise muss der Öldruck über 0,2 MPa liegen.) Bei Auffälligkeiten muss der Motor sofort zur Wartung abgestellt werden. Sind keine Auffälligkeiten feststellbar, kann die Drehzahl des Dieselmotors auf die Nenndrehzahl von 1500 Umdrehungen pro Minute erhöht werden. Der Generator zeigt nun eine Frequenz von 50 Hz und eine Spannung von 400 V an. Anschließend kann der Ausgangsluftschalter geschlossen und der Generator in Betrieb genommen werden. Das Stromaggregatdarf nicht über längere Zeit ohne Last betrieben werden. Handelt es sich um ein automatisiertes System, GeneratorsatzDa der Dieselmotor üblicherweise mit einem Wasservorwärmer ausgestattet ist, der den Zylinderkörper über einen längeren Zeitraum auf etwa 45 °C hält, muss er nicht im Leerlauf laufen, und der Dieselmotor kann innerhalb von 8-15 Sekunden nach dem Start normal betrieben werden.

3. Achten Sie während des Betriebs auf den Betriebszustand.
Während des Betriebs der GeneratorsatzEine speziell dafür zuständige Person sollte regelmäßig mögliche Fehlerquellen überwachen, insbesondere Veränderungen wichtiger Faktoren wie Öldruck, Wassertemperatur, Öltemperatur, Spannung und Frequenz. Zudem ist ein ausreichender Dieselkraftstoffvorrat unerlässlich. Eine Kraftstoffunterbrechung im Betrieb kann zu einem Lastausfall und potenziell zu Schäden am Erregerregelungssystem des Generators und zugehörigen Komponenten führen.
4. Das Abstellen des Motors unter Last ist strengstens verboten. Vor jedem Abstellen muss die Last schrittweise reduziert werden. Anschließend muss der Luftauslassschalter des Generators ausgeschaltet und der Dieselmotor schließlich etwa 3–5 Minuten im Leerlauf laufen gelassen werden, bevor er abgestellt wird.
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